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ZOOM R16 Test

326,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 20. November 2018 23:50
HerstellerZoom
Inputs8 x Combo
Sampling-Rate44,1 / 96 kHz
A/D-Wandler24 bit
AnschlussUSB

Das Zoom R16 ist eigentlich kein Interface – es ist vielmehr ein Audio Recorder. Mit diesem Gerät kann man völlig ohne Computer Musik aufnehmen und produzieren. Dabei ist auch ein Mischpult nicht zwingend erforderlich. Dank des USB Anschlusses kann dieser Field Recorder aber auch als Audio Interface genutzt werden. Auf diese Weise eignet sich dieses Modell sowohl fürs Homestudio, als auch für unterwegs. Dabei ist nicht nur die Soundqualität wirklich gut, sondern auch die Ausstattung und die Verarbeitung. Alles in allem ist dieses Gerät ein hervorragender Einstieg in die Welt des Recordings. Unser Zoom R16 Test zeigt die Vorteile und Nachteile dieses Audio Recorders im Detail.


Gesamtbewertung

93%

"Sehr gut"

Soundqualität
92%
Ausstattung
94%
Verarbeitung
92%
Preis / Leistung
94%

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ZOOM R16 Audio Recorder Test

Redaktionell getestet

Redaktionell getestet

Das Zoom R16 ist ein tolles Gerät zum Aufnehmen von Musik zu Hause oder im Studio – vor allem aber unterwegs. Dieser mobile Audiorecorder zeichnet sich durch eine sehr gute Ausstattung und eine tolle Soundqualität aus. Die gewöhnungsbedürftige Optik und die doch etwas großen Abmessungen trüben die Freude über dieses Gerät nicht im geringsten. In der Praxis dienen die 8 Combo-Inputs mit 48 V Phantomspeisung dem Aufnehmen von Mikrofonen, Instrumenten und Peripheriegeräten aller Art. Dabei ist natürlich auch die Nutzung als reguläres USB Audio Interface möglich.

Mit dem Zoom R16 Field Recorder benötigt man kein Mischpult (zumindest nicht, wenn man nicht einen EQ nutzen möchte) und auch ein Aufnahme-Computer wird nicht benötigt. Die Aufnahmen können direkt auf der Speicherkarte gesichert werden, darüber hinaus ist die technische Ausstattung durchaus konkurrenzfähig. Die Aufnahmequalität und die Usability unterscheiden sich allerdings bei der Nutzung als Recorder und als Audio Interface. Wie gut dieses Modell in der Praxis zu einem Homestudio passt, das zeigt unser Zoom R16 Test genau.

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Redaktions-Testbericht. Das bedeutet, dass dieses Produkt nicht von einem anderen Nutzer getestet wurde, sondern direkt von unserer Redaktion genutzt wurde. Die Bilder in den Testberichten wurden zum Teil von uns selbst angefertigt. Alle Produkte auf Homerecording-Forum.de wurden tatsächlich von uns im Homerecording Studio unter realen Bedingungen getestet.

Zoom R16 Test: Die Soundqualität im Detail

Wenn man das Zoom R16 zum ersten mal sieht, könnte man leicht eine Parallele zu einem mobilen Audiorecorder im Taschenformat ziehen. Im Gegensatz zu diesen mobilen Geräten ist dieser Audio Recorder aber eine ganze Ecke leistungsstärker – und bietet folglich auch eine deutlich bessere Tonqualität. In der Praxis ist das R16 hervorragend für unterwegs oder fürs Homerecording Studio zu Hause geeignet. Das liegt nicht zuletzt an der sehr guten technischen Ausstattung und den hervorragend abgestimmten Mikrofon Vorverstärker.

In unserem Zoom R16 Test haben wir diesen Audio Recorder mit einem Rode NT1-A und einem Audio Technica AT2050 Mikrofon getestet. Beide Mikrofone konnten ihre Stärken mit diesem Modell als Audio Interface hervorragend ausspielen. Die Klangqualität bei der Nutzung des R16 als eigenständiger Recorder ist die Tonqualität minimal schlechter. Das ist in der Praxis aber überhaupt nicht zu hören. Wer die Möglichkeit hat, einen PC zu nutzen, der sollte das Zoom R16 nur unterwegs benutzen – die Sampling-Rate wird hier nämlich auf 44.1 kHz begrenzt.

Alles in allem bietet dieser Audio Recorder eine ausgesprochen gute Tonqualität, die sich nicht nur fürs Homestudio zu Hause, sondern auch für unterwegs perfekt eignet. Wer etwa einen Live-Auftritt oder eine Straßenband aufnehmen möchte, der ist hiermit bestens beraten. Im direkten Vergleich zu Steinberg oder Focusrite können die Mikrofon-Vorverstärker nicht ganz mithalten. Dennoch bietet dieses Produkt eine gelungene Soundqualität zu einem vernünftigen Preis.

Die Ausstattung: Mobil aber trotzdem stark

Ein mobiler Audio Recorder muss nicht nur als Audio Interface fungieren, sondern braucht zwangsläufig weitere Ausstattungsmerkmale. Insbesondere die Bedienung der Inputs und die Speicherung der Aufnahmen stellen für die Hersteller eine Herausforderung dar. Zoom hat mit dem R16 einen kompakten Audiorecorder auf die Beine gestellt, der sich wohl fürs Homestudio, als auch für unterwegs eignet. Dabei kann dieses Modell als Audio Interface oder als Stand-Alone Lösung zum Aufnehmen genutzt werden.

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Je nachdem, wie dieses Modell genutzt wird, variiert die technische Nutzbarkeit: Bei der Benutzung als USB Audio Interface steht eine maximale Abtastrate von 96 kHz zur Verfügung. Nutzt man das R16 als Audio Recorder beträgt die maximale Sampling-Rate nur 44.1 kHz. Dafür stehen jedoch zahlreiche DSP Effekte zur Verfügung, die dem Nutzer zur Verfügung stehen. Egal ob Equalizer (EQ), Chorus, Delay oder andere Effekte – der Sound kann hier individuell nachbearbeitet werden. Wer keine zu hohen Anforderungen an die Nachbearbeitung stellt, der kann auch auf ein Mischpult verzichten. Aber auch die übrige Ausstattung hat uns in unserem Zoom R16 Test positiv überrascht.

Die allgemeine Ausstattung des Zoom R16 ist durchweg hervorragend. Es stehen 8 Combo-Inputs zur Verfügung, die sowohl mit XLR-Kabeln, als auch mit Klinkenkabeln benutzt werden können. Eine Phantomspeisung von 48 V kann über sämtliche Inputs gelegt werden. Die Gain-Einstellungen sind mit Schiebereglern umgesetzt, was eine sehr detaillierte Abstimmung erlaubt. Die Aufnahmen können auf einer SD Speicherkarte abgelegt werden. Wer nur kurz eine Melodie ohne hohe Ansprüche an die Soundqualität aufnehmen möchte, der kann auch das integrierte Kondensatormikrofon benutzen.

Insgesamt bietet dieser Audio Recorder eine ausgezeichnete Ausstattung. Nicht nur die Möglichkeiten der Nutzung durch die zahlreichen Eingänge und Möglichkeiten zur Bearbeitung des Sounds, sondern auch die technische Ausstattung ist hervorragend. Mit einer Abtastrate von maximal 96 kHz als Audio Interface, bzw. 44.1 kHz als Recorder, sowie einer A/D-Wandler Bandbreite von 24 bit lassen sich gute Aufnahmen im hoher Qualität anfertigen.

Verarbeitung, Materialqualität & Usability

Auf den ersten Blick macht die Verarbeitung des Zoom R16 nicht besonders viel her. Das ist jedoch in der Praxis überhaupt nicht der Fall. Die Materialqualität ist sehr gut, das Gehäuse ist ausgesprochen robust und die Anschlüsse sitzen bombenfest. Leider sind die Spaltmaße etwas breit, das ist jedoch vermutlich auf das Alter dieses Modells zurückzuführen – das Zoom R16 gibt es bereits seit Jahren auf dem Markt. Dennoch ist das Gehäuse nicht besonders empfindlich für Staub, Schmutz oder sonstige Beschädigungen.

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Das Design wirkt ebenfalls etwas in die Jahre gekommen. Das dürfte jedoch die wenigsten Nutzer stören, da insbesondere die Usability auf einem ausgesprochen hohen Niveau angesiedelt ist. Die Widerstände der Drehregler und der Schieberegler sind sehr gut gewählt. Auch die Tasten des Bedienelements zur Steuerung des Interfaces lassen sich sehr gut drücken. Die Nutzung als Audio Interface oder als Stand-Alone Recorder unterscheidet sich hier nicht großartig und hat kaum Auswirkungen auf die Usability.

Die Praxis hat in unserem Zoom R16 Test gezeigt, dass die Verarbeitung und Materialqualität bei diesem Audio Interface wirklich sehr gut sind. Die Spaltmaße und das etwas veraltete Design könnte potentielle Interessenten auf den ersten Blick etwas verschrecken – das ist jedoch nicht nötig. Dieser Audio Recorder / Field Recorder lässt sich sehr einfach bedienen und hat ein hohes Niveau der Verarbeitung. Alles in allem können wir der Verarbeitung dieses Modells in unserem Audio Interface Test ein sehr gut attestieren.

Zoom R16 Test: Preis / Leistung & Fazit

Egal ob man ein eigenes Homerecording Studio einrichten möchte oder ob man das Zoom R16 als mobilen Audio Recorder für unterwegs anschaffen will: Sowohl die Soundqualität, als auch die Ausstattung und die Verarbeitung genügen höchsten Ansprüchen. Dabei gibt es zwar minimale Schwächen bei der Abstimmung der Mikrofon-Vorverstärker und dem Niveau der Verarbeitung – dennoch erhält man mit diesem Gerät ein hervorragendes Gesamtpaket, das auch für fortgeschrittene Nutzer interessant sein könnte. Mit 8 Combo-Inputs können auch größere Projekte problemlos aufgenommen werden.

Der Preis für dieses Modell liegt mit etwa 400 € deutlich über dem Preis eines reinen Audio Interfaces. Dabei ersetzt der R16 Audio Recorder aber nicht nur das Interface, sondern auch den Studiocomputer. Neben zahlreichen Effekten und Filtern steht außerdem die Möglichkeit zur Verfügung, die Aufnahmen direkt auf einer SD Karte zu speichern. In unserem Zoom R16 Test waren wir insbesondere auf Grund der sehr guten Soundqualität und der umfangreichen Ausstattung vom Preis/Leistungs-Verhältnis dieses Modells begeistert.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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326,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 20. November 2018 23:50