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Die besten Mischpulte im Vergleich 

Das Mischpult ist sowohl in Studios als auch in der Live-Musik ein unverzichtbares Arbeitsgerät. Auch heute noch, wo die meisten kleinen Studios mit Audio Interfaces hantieren, ist das Mischpult ein integraler Bestandteil vieler Toningenieure. Ob ein Mischpult zu Dir passt, was es auszeichnet und worauf Du beim Kauf achten solltest, werde ich Dir in diesem Artikel zeigen. Ebenso findest Du hier die besten Mischpulte im Test.

Studio Mischpult Test

Vergleichstabelle der besten Mischpulte

Behringer XENYX X1222 USB Test

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RØDECaster Pro

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Behringer XENYX X1622USB

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Das sind die besten Mischpulte aus meinem Test

Die Auswahl des passenden Mischpults ist alles andere als einfach, nicht zuletzt, weil es sie in allen möglichen Formen und Größen gibt. Was für einen Solokünstler funktioniert, der ein Mikrofon und eine E-Gitarre aufnehmen möchte, kommt hingegen nicht für eine fünfköpfige Band infrage. 

Behringer XENYX X1222 USB

Der erste Kandidat in meinem Mischpult Test ist das Behringer Xenyx X1222USB. Es ermöglicht es, bis zu 12 Audiokanäle zu einem günstigen Preis zu mischen. Du erhältst sechs Xenyx Mikrofon Vorverstärker mit 48 Volt Phantomspeisung für die ersten sechs Eingangskanäle und zusätzlich vier Stereokanäle für Line-Pegel-Quellen. Zwei der Stereokanäle verfügen zudem über XLR-Buchsen. Das Zwei-Bus-Design ermöglicht Dir das Routing von Signalen zu einer alternativen Quelle, ebenso dabei sind zwei Aux-Sends pro Kanal, was Deine Routing-Möglichkeiten erweitert. Das Xenyx X1222USB eignet sich hervorragend zum Einrichten benutzerdefinierter Kopfhörermischungen für Aufnahmen in Deinem Homestudio. Stelle Deinen Hauptpegel für die Aufnahme ein und verwende dann die Aux-Sends auf jedem Kanal, um eine benutzerdefinierte Monitormischung einzurichten, die an einen Kopfhörerverstärker gesendet werden kann. 

Das X1222USB sorgt mit Einknopf-Komprimierung und 3-Band-EQs dafür, dass Du Deine Soundqualität im Grifft hast. Ein grafischer 7-Band-EQ ermöglicht es Dir, den gewünschten Sound zu finden. Das Rückkopplungserkennungssystem hilft Dir hingegen, störende Frequenzen zu identifizieren und der 3D-Stereo-Surround-Effekt verleiht Deinen Mischungen einen riesigen, raumfüllenden Klang. Das Beste daran ist, dass Du den Stereoausgang des X1222USB ganz einfach über USB auf Deinem Computer aufnehmen kannst. Die Computerkonnektivität des Xenyx X1222USB ist eine hilfreiche Ergänzung, sowohl im Studio als auch auf der Bühne. In Deinem Studio kannst Du den Stereoausgang des X1222USB mit praktisch jeder beliebigen Aufnahmesoftware aufnehmen. Zudem kannst Du Audio von Deinem Computer über das Mischpult wiedergeben. Für den Live-Einsatz ist das X1222USB eine einfache Möglichkeit, die Show gleichzeitig zu mischen und aufzunehmen. Das Mischpult wird unterdes mit einer Reihe kostenloser Aufnahme- und Podcasting-Software geliefert.

Behringer XENYX 1002FX

Das Behringer XENYX 1002FX Mischpult hat 10 Eingänge und einen FX Send-Regler für jeden Kanal. Zusätzlich wurden zuweisbare CD/Tape Eingänge für flexibles Routing eingebaut. Behringers innovative und erschwingliche XENYX Mischpulte bieten dem Hobby Toningenieur und Club-Musiker unverfälschte Soundqualität und topaktuelle Funktionen für sehr wenig finanziellen Aufwand. Der XENYX Mikrofon Vorverstärker nähert sich der Klangqualität, der Transparenz, dem Headroom und sogar dem Dynamikbereich von eigenständigen, hochwertigen Mikrofon Vorverstärkern. Natürlich kann jedem Kanalzug eine zusätzliche Phantomspeisung von 48 Volt hinzugefügt werden. Der eigene 3-Band British EQ bringt die Wärme und Musikalität jener Mischpulte der 60er und 70er Jahre zurück, die Musikgeschichte geschrieben haben. Die XENYX FX Mischpulte beinhalten außerdem einen neuen 24-bit FX Prozessor in Studioqualität mit 100 fantastischen Effekt Presets.

Für ein kleines Budget erhältst Du hier einen hochwertigen, extrem rauscharmen Analogmischer mit viel Headroom. Etwas, dass nicht jedes preiswerte Mischpult bieten kann. Zu den Effekten zählen unter anderem Reverb, Chorus, Flanger, Delay, Pitch Shifter und verschiedene Multi-Effekte, die sich als sehr hilfreich erweisen. Und auch die Bauweise macht einen sehr stabilen, langlebigen Eindruck. Wer also ein hochwertiges Mischpult mit vielen Eingängen und Effekten sucht, der kann mit dem XENYX 1002FX nichts falsch machen.

Behringer Xenyx X1622 USB

Das Behringer X1622USB ist dem X1222USB sehr ähnlich. Das X1622USB fügt dem ganzen jedoch noch 2 Stereo-Eingangskanäle (nützlich für Keyboards oder jede Quelle mit Line-Pegel), zwei Stereo Subgruppen mit dedizierten Outputs, sowie einen parametrischen3-Band-EQ hinzu. Einen 7-Band-Grafik-EQ hat es hingegen nicht. Auch die Vorverstärker für die Mikrofone sind die gleichen und besitzen allesamt eine Phantomspeisung. Insgesamt bietet dieses hochwertige 16-Kanal-Mischpult vier Mikrofoneingänge die zusätzlich über einen Low Cut bei 75 Hz verfügen. Jeder Mikrofonkanal besitzt einen Kompressor, welcher bei der Klangregelung essenziell ist. Wie auch das Behringer Xenyx X1222USB ist dieses preiswerte Mischpult ein sehr gutes Modell für Einsteiger, dass mit vielen Funktionalitäten und einer überzeugenden Soundqualität daherkommt.

Rodecaster Pro

Das Rodecaster Pro ist das perfekte Mischpult für die Erstellung von hochwertigen Podcasts. Für diejenigen, die Produktionen im Radio-Stil erstellen möchten, die Musik, Jingles oder Soundeffekte sowie bis zu vier mikrofonierte Stimmen benötigen, ist dieser Kompaktmixer eine sehr benutzerfreundliche und technisch leistungsfähige Option. Es verfügt über integrierte Aufnahme- und Wiedergabemöglichkeiten über eine Micro-SD-Karte und besitzt vier Mikrofoneingänge mit Phantomspeisung sowie weitere Eingänge für USB-Audio, einen Hardware-Musikplayer oder einen Kopfhörer und Bluetooth-Audio. Das Rodecaster Pro kann auch als zweikanaliges, bidirektionales Audio Interface eingesetzt werden.

Jede der sieben Eingangsquellen des Mischpults wird über einen eigenen Schieberegler gesteuert, wobei ein separater Fader den Gesamtpegel der acht Wiedergabepads steuert. Diese ermöglichen das Auslösen von Soundeffekten, Cues, Musik und vielem mehr. Auf der Rückseite des Rodecaster Pro Mischpults befinden sich vier separate Kopfhörerausgänge, sowie ein Paar symmetrischer TRS-Lautsprecherbuchsen, die sich für den direkten Anschluss an Aktivmonitore eignen. 

Während der Aufnahme zeigt ein Timer an, wie lange Deine Aufnahme bereits läuft. Eine große rote Aufnahmetaste startet und stoppt die Aufnahme, und jedes Mal, wenn die Aufnahme gestartet wird, wird eine neue Datei erstellt. Wenn ein Telefon über ein TRRS-Kabel oder Bluetooth angeschlossen ist, können Telefoninterviews in die Mischung einbezogen werden. Die Sounds für die Playback-Pads werden auf einem internen 512 MB Flash-Speicher gespeichert, der mehr als genug Kapazität für Intro- und Outro-Musik sowie kurze Cues oder Jingles hat. Das Rodecaster Pro ist mit erstklassigen Mikrofon Vorverstärkern ausgestattet und verfügt außerdem über Kompressor, Limiter, De-Essing und Noise-Gating. Das Einzige, woran Rode noch arbeiten sollte, ist die Möglichkeit, Aufnahmen direkt von der Frontplatte zu löschen und die Übertragung von Aufnahmen auf einen Computer zu ermöglichen, ohne dass man zuerst die Micro SD-Karte herausnehmen und an den Computer anschließen muss. Alles in allem ist das Rodecaster in diesem Preisbereich aber das beste Mischpult für Podcaster.

Mackie ProFX10v3

Das Mackie ProFX10v3 ist ein preiswertes und dennoch hochwertiges 10-Kanal-USB Mischpult, dass Du sowohl im Studio als auch live einsetzen kannst. Trotz der tragbaren Größe bietet es all die Funktionen und die Soundqualität eines großen Mischpults. Das ProFX10v3 Mischpult ist mit vier Onyx Vorverstärkern von Mackie ausgestattet, die einen erstklassigen Klang für Deine Aufnahmequellen liefern. Ebenso wichtig ist der 100Hz Low Cut-Regler, um Deinen Sound sauber zu halten. Auch kannst Du bis zu 60 dB Verstärkung einstellen, bevor Du das Tonsignal durch die eingebaute Komprimierung und den 3-Band-EQ sendest. Jeder Kanalzug ist mit FX-Pegelreglern und einer Stummschaltungstaste ausgerüstet. Außerdem ist jeder Mikrofoneingang mit 48-Volt-Phantomspeisung ausgestattet.

Das Mackie ProFX10v3 verfügt über einen integrierten Effektprozessor. Für diesen gibt es eine Mischfunktion, einen FX-Pegelregler und einen Stummschalter. Die GigFX-Effekt-Engine bietet bis zu 24 verschiedene Effekte wie Delays, Reverbs, Chorus, Verzerrung und sogar eine Auto-Wah-Funktion. Auf all diese Effekte kann durch einfaches Drehen des Presets-Drehreglers zugegriffen werden. Wenn Du noch nie ein Mackie Mischpult besessen hast, wirst Du von seiner robusten Konstruktion überrascht sein. Doch nicht nur seine Bauweise, sondern insbesondere der überzeugende Sound und die vielen Möglichkeiten der Klangregelung machen das Mischpult zu einer guten Wahl.

Yamaha AG06

Das AG06 von Yamaha ist ein 6-Kanal Kompaktmixer.  Dies ist zwar kein Alleinstellungsmerkmal, doch je mehr man in das Gerät eintaucht, desto mehr Features, Funktionalität und Anschlussmöglichkeiten tauchen auf. Tatsächlich funktioniert das AG06 eher wie ein voll ausgestattetes USB-gespeistes Audio Interface mit DSP, Softwaresteuerung, hochauflösender Audioqualität und iOS-Kompatibilität. Der Kompaktmixer enthält alle Grundfunktionen eines Desktop Mischpults und verfügt über einen integrierten Prozessor für Kompression, Filter, EQ und Hall sowie eine Gitarrenverstärkersimulation. Darüber hinaus erzeugt das AG06 mit seinen Mikrofon Vorverstärkern und 24bit/192kHz-Audio ein unverfälschtes Klangbild. Das AG06 besitzt 6 Eingänge, darunter 1 Mikrofon/Line-Eingang, 1 Mikrofon/Instrumenten-Eingang, ein Stereo-Keyboard-Eingang und ein Stereo-Cinch-Eingang. Außerdem gibt es einen ⅛ Zoll-Aux-Eingang, der für die Wiedergabe von Audio von Deinem Smartphone nützlich ist.  Es gibt 2 Sätze von Stereoausgängen sowie einen ¼ Zoll-Kopfhörerausgang und eine ⅛ Zoll-Buchse für ein Gaming-Headset.

Der Kompaktmixer eignet sich ideal für Musiker, die nach einer tragbaren Möglichkeit suchen, ihre Musik auf einen Computer oder ein iOS-Gerät aufzunehmen, sowie für Singer-Songwriter, die einen großartigen Bühnensound suchen. Ebenso ist es eine gute Lösung für Webcaster, Podcaster und Gamer durch die Loopback-Funktion, die die gleichzeitige Aufnahme von Inputs zusammen mit der Wiedergabe von Audioquellen ermöglicht, die alle mit einer Web-Streaming-Software summiert werden können. Mit diesen Funktionen und allen FX-Presets können sowohl unerfahrene Anwender als auch erfahrene Toningenieure ihren Klang schnell und einfach für eine Vielzahl von Anwendungen abstimmen.

Was ist ein Mischpult und wofür wird es eingesetzt?

Ein Mischpult ist ein elektronisches Gerät, dass zur Klangregelung dient. Dabei kombiniert es verschiedene Eingangssignale wie Mikrofone, akustische und elektronische Instrumente und aufgenommene Musik und ermöglicht es, den Pegel, den Ton und die Dynamik von Audiosignalen zu ändern und sie zu den kombinierten Ausgangssignalen zu summieren. Diese Ausgangssignale können dann übertragen, durch einen Verstärker verstärkt oder zum späteren Anhören aufgezeichnet werden. Mischpulte werden in verschiedenen Anwendungen wie in Aufnahmestudios und im Live-Bereich verwendet. Ebenso werden sie für Beschallungsanlagen, Rundfunk, Fernsehen und in der Postproduktion für Filme eingesetzt.

Je nach Optionen für Eingangskanäle und Ausgangssignale unterscheiden sie sich insbesondere darin, ob sie eine analoge oder digitale Bauweise besitzen. Analoge Mischpulte unterstützen nur analoge Eingangssignale, währende Digitalpulte sowohl analoge als auch digitale Eingangssignale unterstützen. Mehr zu den Unterschieden zwischen analogen und digitalen Mischpulten findest Du im nachfolgenden Abschnitt.

Die verschiedenen Arten von Mischpulten

Es gibt tonnenweise verschiedene Mischpulte, die alle individuelle Fähigkeiten haben. Die beiden Haupttypen sind jedoch analog und digital. Im Folgenden erörtern wir die Unterschiede zwischen analogen und digitalen Mischpulten, die Vorteile beider Typen und warum Du Dich für einen der beiden Typen entscheiden solltest. 

Mischpult verschiedene Arten

Digitalpult

Digitale Mischpulte arbeiten, wie ihr Name schon sagt, mit elektronischer Tonübertragung. Sie sind erweiterungsfähiger, d.h. Du kannst eine größere Anzahl externer Geräte anschließen. Ein großer Vorteil eines digitalen Mischpults besteht darin, dass Du eine Klangregelung im Voraus vorprogrammieren und sie bei Bedarf abrufen kannst. Du kannst einen einzelnen Regler auch so programmieren, dass er mehr als eine Funktion hat, sodass Dir ein kleineres Mischpult eine größere Funktionalität bietet. Digitale Mischpulte sind im Vergleich zu ihren analogen Pendants auch viel resistenter gegenüber externen Störgeräuschen. Dies kann zu einem saubereren Klang verhelfen. 

Analoge Mischpulte

Analoge Mischpulte arbeiten in umgekehrter Weise wie digitale Mischpulte und verwenden eine analoge Tonübertragung. Die Verwendung eines analogen Mischers anstelle von Digitalpulten bringt einige Vorteile mit sich. Zum einen sind analoge Mischpulte viel einfacher zu bedienen, was die Klangregelung betrifft. Dies liegt daran, dass sie nur eine Funktion pro Schieberegler haben. Bei digitalen Mischpulten kann es verwirrend werden, wenn Du einem Knopf oder einer Taste mehrere Funktionen zugewiesen hast. Das einfachere Design eignet sich besser für diejenigen, die den Umgang mit Mischern gerade erst erlernen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass es nicht auch hervorragende Digitalpulte für Anfänger gibt. Hinzu kommt, dass analoge Mischpulte kostengünstiger sind. Auch wenn Du mit einem kleineren digitalen Mischpult oft mehr erreichen kannst, zahlst Du für seine digitalen Vorzüge. Bei der Preisgestaltung kann es manchmal eine große Lücke zwischen digital und analog geben.

Obwohl beide Arten von Mischpulten den Klang Deiner Tonsignale beeinflussen, behaupten einige Toningenieure, dass analoge Mischpulte einen reineren, wärmeren Klang haben, während die Digitalpulte „klinischer“ daher kommen. Zwar beeinflussen beide Arten den Klang Ihres Sounds, doch ist diese Behauptung eher eine subjektive Wahrnehmung als eine Tatsache.

Digitalpult oder analoges Mischpult?

Wenn Du Dich zwischen diesen beiden Mischern entscheidest, solltest Du Dir bewusst sein, dass der eine Typ nicht unbedingt besser ist als der andere. Analoge und digitale Mischpulte sind beide sehr beliebt und haben ihre Vor- und Nachteile. Es hängt also von Deinen persönlichen Vorlieben ab und davon, wie Du das Mischpult einsetzen wirst. Es ist immer hilfreich, wenn Du jemanden hast, der Dir sein Sound-Setup zeigen kann, damit Du ein persönliches Gefühl für beide Typen bekommen kannst. Auf diese Weise erhältst Du eine bessere Vorstellung davon, ob analog oder digital für Deine eigenen Bedürfnisse und Erwartungen besser geeignet ist.

Powermixer

Powermixer sind Mischpulte, die über eine eingebaute Endstufe verfügen. Wenn Du passive Lautsprecher mit einem Powermixer verwendest, werden diese direkt mit Leistung versorgt. Auf dieser Webseite kannst du dich jedoch natürlich auch über Aktivlautsprecher informieren. Dies spart wiederum Kosten für eine zusätzliche Verstärkung. Da Du mit einem Powermixer mehrere Geräte in einem erhältst, sparst Du zudem auch Platz und vereinfachst den Aufbau in Live-Situationen. Ein Powermixer verfügt über ein Mischpult, Verstärker, Effekte und oftmals einen grafischen Equalizer. Doch nicht nur live ist ein Powermixer eine gute Ergänzung für das Audiosetup. Auch Toningenieure verwenden Powermixer in ihren Studios. Sie nutzen deren Endstufen, um ihre Studio Monitore anzutreiben. Powermixer findest Du in allen Preisklassen, wobei ich Dir hier besonders Powermixer von Pronomic empfehlen kann, wenn Du im unteren Segment suchst. Mit dem Pronomic PM83U, dem Pronomic PM42U und dem Pronomic PM82EU hat das Unternehmen drei vielfältige Powermixer herausgebracht, die zu den besten ihrer Preisklasse gehören. 

Rackmixer

Rackmixer (auch Rack Mount Mixer genannt) werden meist für Installationen gewählt, bei denen häufige Pegel- oder Tonwertkorrekturen nicht erforderlich sind. Viele Rackmixer sind mit einem Minimum an Bedienfeldern ausgestattet, wodurch sie sich ideal für Festinstallationen eignen. Ganz einfach ausgedrückt, ist der Rackmixer ein Mixer, der ins Rack passt und dadurch für eine kompakte Installation sorgt.

Die wichtigsten Regler und Einstellmöglichkeiten

Das erste, was einem bei einem Mischpult ins Auge fällt, sind die scheinbar endlosen Reihen von Schaltern, Knöpfen, Tasten, Schiebereglern und Drehreglern. Was zunächst zwar sehr kompliziert erscheint, ist bei genauerem Hinsehen nur eine einzige Reihe von Bedienelementen, die sich immer und immer wieder wiederholt. Im Folgenden zeige ich Dir, wie ein Mischpult aufgebaut ist, so behältst Du den Überblick über Deinen Signalweg.

Mischpult Regler und Einstellungen

Der Input Bereich

Ein Mischpult verfügt über eine Reihe von Eingangskanälen, von denen jeder ein einzelnes Audiosignal aufnimmt, das dann mit dem Signal der anderen Kanäle kombiniert und wie oben erläutert an den Ausgang gesendet wird. Bei einem typischen Mischer kannst Du die Eingangskanäle an einer Reihe vertikaler Streifen erkennen, die den Mischer von oben nach unten durchlaufen. Am oberen Ende von jedem Eingangskanal befinden sich die physischen Buchsen zum Anschluss verschiedener Audiogeräte an das Mischpult. Mischpulte haben in der Regel zwei Arten von Eingängen: 3-Pin-XLR-Buchsen, die üblicherweise für den Anschluss von Mikrofonen verwendet werden, und ¼“-Klinkenbuchsen für den Anschluss von Geräten wie CD-Playern, iPods und Laptops. Mischpulte verfügen über mindestens einen Stereokanal mit zwei ¼“-Klinken- oder Phono-Buchsen zum Anschluss von Stereosignalen, d.h. Signalen, die aus einem separaten linken und rechten Signal bestehen. Ebenso sind Line-In-Anschlüsse vorhanden, an die Du alle Soundquellen (z.B. Gitarren) mit Line-Pegel anschließen kannst.

Der Kanalzug

Unterhalb der Eingangsbuchsen findest Du eine Spalte mit Drehknöpfen. Jeder dieser Drehknöpfe steuert einen bestimmten Parameter, der das Audiosignal in irgendeiner Weise beeinflusst. Dieser Bereich wird als Kanalzug bezeichnet (Channel Strip im Englischen). Der Kanalzug bezieht sich immer auf einen Kanal eines Mischpults. Aufgrund der Anordnung der meisten Mischpulte (Kanäle in Spalten, wobei die Funktionen jedes Kanals von oben nach unten angeordnet sind) wird ein Kanal manchmal als Strip bezeichnet. Im Laufe der Jahre wurden einige Mischpulte wegen ihrer Soundqualität so geschätzt, dass sich ein Markt entwickelte, indem ein Kanalzug mit einer Stromversorgung und I/O-Anschlüssen für den Standalone-Betrieb entwickelt wurde. Man konnte ein Mikrofon direkt in den Kanalzug einstecken (informiere dich hier ausführlicher über Ansteckmikrofone) und direkt auf einen Rekorder aufnehmen, ohne das große Mischpult mit an den Einsatzort nehmen zu müssen. 

Selbst wenn ein solches Mischpult zur Verfügung steht, wird der Kanalzug Ansatz häufig verwendet, da man davon ausgeht, dass der einfachere Signalweg des externen Strips ein reineres Audiosignal zur Aufnahme erzeugt. Dies ähnelt dem weit verbreiteten Ansatz, bei dem hochwertige Standalone Mikrofon Vorverstärker als einziges Gerät zwischen Mikrofonen und Recordern eingesetzt werden, wobei der Hauptunterschied darin besteht, dass ein Kanalzug viel mehr Möglichkeiten bietet als ein einfacher Mikrofonverstärker. Je nach Gerät kann er über EQ, Kompression, Gates und mehr verfügen. Die Idee dahinter ist, dass es alles bietet, was Du wahrscheinlich im Signalweg benötigen wirst. Kanalzüge sind heutzutage so beliebt, dass sie im Allgemeinen als eine von Vorverstärkern und anderen Verarbeitungsgeräten getrennte Produktkategorie betrachtet werden.

Betrachten wir nun jeden Regler in der Reihenfolge, wie man sie in einem Kanalzug an einem typischen Mischpult vorfindet:

Mischpult Regler

Im Folgenden werden dir die wichtigsten Regler beim Mischpult erklärt.

Gain:

Mikrofone erzeugen ein sehr schwaches Signal, das verstärkt werden muss (dies gilt für Allem für Podcast Mikrofone), bevor das Mischpult damit arbeiten kann. Indem Du die Verstärkung nach oben drehst, erhöhst Du den Vorverstärkungsgrad des Signals. Hier ist eine gewisse Feinabstimmung erforderlich. Zu viel Vorverstärkung und das Signal wird verzerrt, zu wenig und es wird zu leise und kann sich nicht durchsetzen.

EQ:

Ein Audiosignal setzt sich aus vielen verschiedenen Frequenzen zusammen. Die EQ-Regler eines einfachen Mischpults ähneln sehr stark den Reglern einer HiFi-Anlage für den Heimgebrauch. Es gibt einen einzigen Regler zur Steuerung des Basspegels, der normalerweise mit „low“ bezeichnet wird und einen weiteren Regler zur Steuerung des Höhenpegels, der normalerweise als „high“ bezeichnet wird. Wenn der Regler auf 12 Uhr gedreht wird, wird der Signalweg nicht beeinflusst. Durch Drehen im Uhrzeigersinn wird der Pegel dieser Frequenz erhöht, durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn wird der Pegel dieser Frequenz verringert.

Aux-Send:

Die meisten Mischpulte haben mindestens einen Aux-Send-Ausgang, wobei die Bezeichnung oft als „Aux“ verkürzt wird. Der Aux-Regler regelt den Pegel des Signals, das abgetrennt und an den Aux-Ausgang gesendet wird. Dadurch hat der Toningenieur die Möglichkeit, eine separate Mischung mit einer eigenen Balance des Signalwegs jedes Kanals zu erstellen, um das Tonsignal entweder an ein Effektgerät oder an einen Monitorlautsprecher zu senden. Dieser Regler wird bei kleinen Mischpulten oft als “FX” bezeichnet und wie später im Artikel näher erläutert wird, wird diese Mischung oft direkt an eine interne Effekt-Einheit gesendet. In der Regel geht sie jedoch auch an einen physischen ¼“-Buchsenausgang.

Pan:

Die meisten Beschallungssysteme sind heute in Stereo. Sie haben einen getrennten linken und rechten Lautsprecher und daher haben selbst die einfachsten Mischpulte einen entsprechenden linken und rechten Ausgang (Stereokanäle). Der „Pan“-Regler leitet das Signal zum linken Ausgang, zum rechten Ausgang oder irgendwo dazwischen. Dies funktioniert ähnlich wie der oben beschriebene EQ-Regler. Auf 12 Uhr wird das Signal gleichmäßig an jeden Ausgang geleitet, durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn wird es mehr zum linken Ausgang geleitet und durch Drehen im Uhrzeigersinn mehr zum rechten Ausgang. Der Panoramaregler wird manchmal als „Balance“ bezeichnet, hat aber die gleiche Funktion.

Pegel (Level):

Der Pegelregler regelt den Pegel dieses Kanals in der Mischung oder, anders ausgedrückt, wie viel des Audiosignals von diesem Kanal an die Ausgänge geleitet wird. Bei den meisten kleinen Mischpulten ist dieser Regler, wie oben beschrieben, ein Drehknopf, einige haben jedoch auch einen Fader, einen Schieberegler auf einem vertikalen Streifen. Aus diesem Grund wird der Pegelregler oft als „Fader“ bezeichnet.

Der Output Bereich

Deine Mischung, also das kombinierte Signal aller Kanäle, wird über die Ausgangskanäle des Mischers ausgegeben. Alle Mischpulte verfügen über einen Hauptausgang „Main Out“, ein Paar ¼“-Buchsen für links und rechts und einen Kopfhörer- oder „Phones“-Ausgang, eine einzige 1/4″-Buchse, die sowohl das linke als auch das rechte Signal zu einem Studio Kopfhörerpaar führt, ähnlich wie die kleineren Buchsen eines MP3-Players oder Laptops. Es gibt einen Regler oder Schieberegler zur Steuerung des Gesamtpegels der Mischung, der manchmal auch als „Master-Fader“ bezeichnet wird. Es gibt einen weiteren Regler für den Kopfhörerausgang, sodass dessen Pegel unabhängig voneinander geregelt werden kann. Ebenso gibt es normalerweise einen Mono ¼“-Buchsenausgang für den Aux-Send oder mehrere Buchsen, wenn es mehrere Aux-Sends gibt. Die meisten Mischpulte verfügen über einen „Tape-In“ und einen „Tape-Out“, ein Doppelpaar von Phono-Buchsen. Diese Bezeichnungen stammen aus der Zeit, als Mischpulte noch mit Bandmaschinen verwendet wurden. An dieser Stelle ist es erwähnenswert, dass Tape-In als zusätzlicher Stereokanal und Tape-Out als zusätzlicher Hauptausgang verwendet werden kann. 

Effekte

Wie bereits erwähnt, verfügen viele Mischpulte über ein eingebautes digitales Effektgerät. In der Regel gibt es einen Regler, mit dem ausgewählt werden kann, welcher Effekt oder welche Effektvariation verwendet wird. Der „FX“-Regler auf jedem Kanal, der wie ein Aux-Send funktioniert, steuert, wie viel Signal von diesem Kanal zum Effektgerät gesendet wird. Dann wird der Ausgang des Effektgeräts, das „wet“ Signal, mit der Mischung kombiniert, sodass es neben dem ursprünglichen „dry“ Signal zu hören ist.

Was sind Subgruppen?

Subgruppen (Bus) sind eine Möglichkeit, eine Anzahl von Kanälen auf einem Mischpult vorzumischen, bevor sie an die Master Ausgangsmischung gesendet werden. Subgruppen haben viele Verwendungsmöglichkeiten und Vorteile. Der offensichtlichste ist, dass Du mehrere Inputs vormischen kannst. Wenn Du beispielsweise vier Backgroundsängerinnen hast, kannst Du eine Mischung nur für sie zusammenstellen und dabei jede Stimme ausbalancieren, um einen schönen Gesamteffekt zu erzielen. Wenn Du dann alle vier Kanäle an eine Subgruppe sendest, kannst Du alle Backing Vocals mit einem einzigen Subgruppen Schieberegler anpassen und dabei die Balance zwischen den einzelnen Stimmen beibehalten. Beachte, dass, wenn die Subgruppen Deines Mischpults mono sind, Du sie paarweise verwenden musst, um einen Stereoeffekt zu erhalten. Bei jedem Paar ist eine Subgruppe der linke und die andere der rechte Kanal. Jeder Kanal kann über die beiden Subgruppen gepanned werden, während die Subgruppen vollständig links und rechts in den Master Ausgangsbus gepanned werden.

Crossfader

Der Crossfader ist ein Bedienelement an einem Mischpult, mit dem eine Quelle eingeblendet werden kann, während eine andere ausgeblendet wird. Crossfader werden insbesondere für DJ-Mixer eingesetzt. Im Wesentlichen ist der Crossfader ein Schalter, der es dem DJ ermöglicht, Klänge schneller zu starten, zu stoppen oder umzuschalten, als dies bei einem herkömmlichen Instrument möglich wäre. Die Crossfader haben ihren Ursprung in den späten 1970er Jahren. Ursprünglich wurden sie von Radio-DJs als effizientes Mittel zur Überblendung von einem Song zum nächsten verwendet.

Wieso benötige ich eine Phantomspeisung?

Die Phantomspeisung (auf den meisten Audiogeräten mit +48 V bezeichnet) ist eine Methode, bei der Gleichspannung durch die Mikrofonkabel geschickt wird. Am häufigsten kommt sie zum Einsatz bei Kondensatormikrofonen, da diese eine zusätzliche Spannung von 48 Volt benötigen, um ein ausreichendes Signal zu übermitteln. Aus diesem Grund ist die Phantomspeisung sehr häufig in Mischpulten, Mikrofon Vorverstärkern und ähnlichen Geräten zu finden.

Mischpult Phantomspeisung

Achte beim Kauf eines Mischpultes immer auf die Phantomspeisung.

Extratipp: Wie Du Effektgeräte mit Deinem Mischpult verwendest

Stell Dir vor, Du bist am Abmischen und suchst nach neuen Texturen, die Deiner Klangregelung eine einzigartige Signatur geben. Du möchtest, dass Dein Drumkit nicht so trocken ist, dass sich der Gesang in den Mix einbettet und einen Gitarrensound der eine Atmosphäre zeichnet. Hierzu kannst Du entweder auf die internen Effekte Deines Mischpults oder auf eine Plug-in-Sammlung zurückgreifen. Du merkst jedoch, dass Dir diese Effekte nicht den gewünschten Vibe und Sound erzeugen. Hier kommen externe Effektgeräte ins Spiel. So kannst Du zum Beispiel einfach Deine Effektgeräte Deiner Gitarre in Deinem Mix verwenden. Jeder dieser preiswerten Hardware-Prozessoren bietet eine ganz eigene Note und kann Dir kreative Möglichkeiten eröffnen, die Dir nur mit bestimmten Effektgeräten zur Verfügung stehen.

Effektgeräte mit Mischpult verwenden

Du hast bestimmt bemerkt, dass es Tausende von Plug-ins gibt, die sich große Mühe geben, den Klang und Charakter von externen Effektgeräten nachzubilden. Das liegt daran, dass es einen besonderen, einzigartigen Klangcharakter gibt, der mit der Verwendung echter Effektgeräte einhergeht. Dies ist der Grund, warum Gitarristen süchtig danach werden, Effektpedale zu sammeln. Da Effektgeräte im Vergleich zu Rackmount-Prozessoren und sogar zu vielen Plug-Ins kostengünstiger sind, stellen sie eine erschwingliche Möglichkeit dar, beim Mischen neue klangliche Wege zu gehen. Das Hinzufügen von Effektpedalen zu Deinem Mixing-Workflow kann eine große kreative Inspiration sein. Es hat einfach etwas Einzigartiges und Fesselndes, eine Pedalsammlung für Mix-Sessions zu erstellen. 

So bindest Du Effektgeräte ein

Mit den folgenden Schritten kannst Du Deine Effektgeräte in Deinen Mix-Prozess integrieren und Deinem Klangbild einen einzigartigen Charakter hinzufügen:

Senden von Audiosignalen von Deinem Mischpult an Deine Effektgeräte

Angenommen, Du hast bereits ein Mischpult, dann musst Du nur noch den Line Pegel des Ausgangs Deines Mischpults in das Signal mit Instrumentenpegel konvertieren, das Deine Effektgeräte empfangen sollen. Dies ist notwendig, da das Tonsignal des Line Pegels meist zwischen 0,3 und 1,2 Volt beträgt, während die Signale auf Instrumentenebene viel niedriger sind, beispielsweise 100 Millivolt. Um die höchstmögliche Soundqualität aufrechtzuerhalten, benötist Du also eine Lösung, um das niederohmige Line-Pegel-Signal Deines Mischpults in ein hochohmiges Instrumenten-Pegel-Signal für Deine Effektgeräte umzuwandeln. Für weniger als den Preis der meisten Gitarrenpedale ist eine einfache Re-Amping Box die richtige Wahl. Dazu schließt Du einen Ausgang Deines Mischpults an dessen Line-Pegel-Eingang an und sendest dann den Instrumenten-Pegel-Ausgang mit einem Standard Instrumentenkabel an Dein Effektgerät.

Senden von Audio an das Pedal

Richte einen Aux-Send im Mischpult Deiner DAW ein und weise ihn dem Ausgang zu, den Du an Dein Re-Amping Gerät angeschlossen hast. Beschrifte ihn in der DAW mit Pedal Send oder etwas Vergleichbarem. Erstelle auch eine neue Audiospur und weise dessen Eingang dem Returnweg an Deinem Mischpult zu. Beschrifte diese Spur mit Pedal Return. Um einen Track durch Deine Effektgeräte zu senden, wählst Du einfach diesen Kanal in Deiner DAW und erhöhst den Pedal-Send-Pegel. Um das Ausgangssignal Deiner Effektgeräte zu hören, wählst Du Deinen Pedal-Return-Kanal und aktivierst das Eingangsmonitoring (oder aktivierst das Eingangsmonitoring an Deinem Mischpult). Wenn Du in Deiner DAW auf Play drückst, wird das Audiosignal über den Pedal-Chain-Send und den zugehörigen Ausgang an Deine Effektgeräte gesendet und das bearbeitete Tonsignal kehrt zum Effekt-Return-Kanal zurück, wo Du es zur Bearbeitung und Mischung aufnehmen kannst. Stelle immer sicher, dass Du einen geeigneten Signalpegel an das Effektgerät sendest, damit es nicht überlastet wird.

Sende das bearbeitete Signal zurück

Um die Audiosignale von Deinen Effektgeräten wieder in Deine Session zu bekommen, gibt es zwei Möglichkeiten: Schließe den Output des Effektgeräts an den Hi-Z-Instrumenteneingang Deines Mischpults an, oder sende ihn an einen Gitarrenverstärker, um ihn mit einem Mikrofon aufzunehmen. Viele Re-Amping Boxen sind auch in der Lage, den Ausgang Deiner Effektgeräte wieder in ein Line-Pegel-Signal umzuwandeln. Mit einer solchen Box verbindest Du dieses Signal mit einem der Line-Pegel-Eingänge Deines Mischpults.

Aufnahme mit den Effektgeräten

Wenn Dir der Klang, den Du von Deine Effektgeräten erhältst gefällt, kannst Du ihn als Audiospur zum Mischen aufnehmen. Aktiviere einfach Deinen Effekt-Return-Kanal und nehme ihn in der DAW auf. Die Audiosignale, die Du über Deine Effektgeräte sendest, werden verarbeitet und dann aufgenommen, damit sie editiert und mit Deinen anderen Spuren gemischt werden können. Achte darauf, den Effekt-Return-Track nicht in den Pedal-Send-Bus zurückzuschicken, wenn Du das Input-Monitoring aktivierst, da dies sonst starkes Feedback erzeugt.

  • Wenn Du statt einer DAW Dein Mischpult zum Routen von Tonsignalen verwendest, ist das Konzept das gleiche. Schließe einen Aux-Send an Dein Re-Amping Gerät an und verbinde dann dessen Ausgang mit Deiner Pedalkette. Verwende Aux-Sends in den Kanalzügen des Mischpults, um Signale an Deine Effektgeräte zu senden. Wenn Dein Re-Amping Gerät Deine Pedalkette wieder in ein Line-Pegel-Signal umwandeln kann, kannst Du dieses auf einen Reservekanal des Mischpults zurückführen. Ebenso kannst Du die Pedalkette an einen Gitarrenverstärker senden und sie mit einem Mikrofon aufnehmen.

Fazit: Die besten Mischpulte im Test

Mischpulte sind ein integraler Bestandteil von Audioaufnahmen und Live-Audio und werden seit Jahrzehnten eingesetzt. Um Dein Homestudio auf ein neues Level zu heben, solltest Du den Kauf eines Mischpults in Erwägung ziehen.

Mischpult Test Fazit

Fazit im Mischpult Test: Nur mit dem geeigneten Modell kannst du die Qualität deiner Homerecording Aufnahmen auf ein neues Level heben.

Es hat mir selbst unheimlich geholfen und ich möchte es heute nicht mehr missen. Da sich Mischpulte jedoch sehr in ihren Funktionen unterscheiden, ist es nicht möglich ein Mischpult zu finden, dass für jeden Anwender als das beste Mischpult bezeichnet werden kann. Um das für Dich passende Mischpult zu finden, musst Du Dir darüber im Klaren sein, wofür Du es einsetzen wirst. Natürlich spielt auch Dein Budget eine wichtige Rolle. Bei den oben aufgeführten Modellen aus meinem Mischpult Test sollte jedoch für jeden etwas dabei sein.