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Steinberg UR12 Test

(4 / 5 bei 3 Stimmen)

81,01 €

Zuletzt aktualisiert am: 25. September 2018 17:50
HerstellerSteinberg
Inputs1 x Combo
Sampling-Rate192 kHz
A/D-Wandler24 bit
AnschlussUSB

Das Steinberg UR12 ist ein günstiges USB Audio Interface, das qualitativ hochwertige Aufnahmen für wenig Geld anfertigen lässt. Mit einem XLR-Input und einem zweiten Klinken-Eingang bietet dieses Einsteiger-Modell alles, was man für einen schnellen Start ins Homerecording benötigt. Vor allem für unterwegs ist dieses Modell bestens geeignet. Die Sampling-Rate von 192 kHz und die Übersteuerungsanzeige sind dabei tolle Funktionen, die man teilweise auch bei teureren Modellen nicht immer findet. Zusätzlich kann das Steinberg UR12 mit einem Apple iPad bedient werden. Unser Steinberg UR12 Test zeigt die Stärken und Schwächen dieses Modells im Studio-Alltag.


Gesamtbewertung

91%

"Sehr gut"

Soundqualität
93%
Ausstattung
89%
Verarbeitung
93%
Preis / Leistung
89%

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Steinberg UR12 Test

Redaktionell getestet

Redaktionell getestet

Mit dem UR12 bietet der deutsche Hersteller Steinberg einen sehr günstigen Einstieg in die Welt des Homerecordings. Das Audio Interface ist das Herzstück jeden Studios und mit dem UR12 können Einsteiger ohne überflüssige Extras direkt mit dem Aufnehmen beginnen. Die Soundqualität, die Verarbeitung und die technische Ausstattung des Modells ist absolut erstklassig und für den Preis von weniger als 100 € erhält der Käufer mit diesem Produkt ein hervorragendes Einsteiger-Produkt, das sich für kleinere Projekte im Homestudio perfekt eignet.

Das Steinberg UR12 ist ein direkter Konkurrent zum Focusrite Scarlett Solo. Dabei unterscheiden sich diese beiden Einsteiger-Modelle im Homerecording-Bereich kaum: Die Verarbeitung ist sehr gut, es steht jeweils ein Combo-Input und ein Line-Input zur Verfügung und auch die Zusatzfunktionen wie Phantomspeisung, Übersteuerungsanzeige & Co. sind identisch. Die Soundqualität und einzelne Details machen den Unterschied aber aus. In unserem Steinberg UR12 Test nehmen wir dieses Einsteiger Audio Interface genau unter die Lupe.

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Redaktions-Testbericht. Das bedeutet, dass dieses Produkt nicht von einem anderen Nutzer getestet wurde, sondern direkt von unserer Redaktion genutzt wurde. Die Bilder in den Testberichten wurden zum Teil von uns selbst angefertigt. Alle Produkte auf Homerecording-Forum.de wurden tatsächlich von uns im Homerecording Studio unter realen Bedingungen getestet.

Die Soundqualität

Steinberg ist bekannt für seine qualitativ hochwertigen Audio Interfaces, die für Homerecording-Verhältnisse exzellente Soundqualität und Aufnahmequalität bieten. Das Steinberg UR12 ist zwar das kleinste Modell der UR-Serie des deutschen Herstellers, die Bauteile, Inputs und Vorverstärker sind jedoch die gleichen wie bei den anderen UR-Modellen. Vor allem für Sprache und Gesang, aber auch für Instrumente ist die Aufnahmequalität sehr gut, der hochohmige Widerstand des Klinken-Inputs sorgt für gute Aufnahmen von Instrumenten.

Positiv ist vor allem der natürliche Klangcharakter zu bewerten: Die Höhen, Mitten und Tiefen klingen genau so, wie sie in der Realität ins Mikrofon gesprochen werden. Dabei neigt das Steinberg UR12 auch bei lauteren Schallquellen nicht zum Übersteuern. Die Übersteuerungsanzeige hilft Einsteigern dennoch dabei, das perfekte SetUp im Homestudio zu finden. Dabei trägt auch die technische Ausstattung dieses Geräts dazu bei, dass die Soundqualität auf einem hohen Niveau angesiedelt ist.

Mit einer Sampling-Rate von maximal 192 kHz und einer Bandbreite des A/D-Wandlers von 24 bit bietet dieses USB Audio Interface alles, was man sich im Homestudio wünschen könnte. Die Höhen klingen brillant, die Bässe sind klar und auch die Mitten können wunderbar herausgehört werden. Latenzfreie Aufnahmen im Homerecording-Studio gelingen mit diesem Gerät einfach und ohne Umwege. In unserem großen Steinberg UR12 waren wir von der Soundqualität dieses kleinen Audio Interfaces positiv überrascht. Das Steinberg UR12 und das Focusrite Scarlett Solo unterscheiden sich in diesem Punkt kaum.

Die Ausstattung

Das Steinberg UR12 stammt aus der UR-Serie des deutschen Herstellers Steinberg, entsprechend sind auch die wichtigsten Bauteile dieses Interfaces mit den anderen Geräten identisch. Das sorgt für einen angenehmen Effekt: Der Nutzer kann das Audio Interface einfach anhand seiner Bedürfnisse nach Inputs und Outputs wählen, die Soundqualität, Verarbeitung und weitere Metriken bleiben dabei gleich. Das Steinberg UR12 ist das kleinste Modell aus dieser Produktserie, entsprechend klein und kompakt ist die Liste der Ausstattungsmerkmale.

Das UR12 verfügt über zwei Kanäle, wobei hier kein Combo-Eingang zur Verfügung steht, sondern ein XLR-Eingang und ein Line-Eingang. Über den Line-Eingang kann ein hochohmiger Widerstand gelegt werden, sodass Instrumentalaufnahmen in hoher Qualität gelingen. Der entsprechende Schalter befindet sich an der Rückseite des Audio Interfaces. Über den Inputs befinden sich LEDs, die eine Phantomspeisung anzeigen und als Übersteuerungsanzeige fungieren. Die 48 V Phantomspeisung erlaubt die Nutzung von analogen Kondensatormikrofonen. Die Eingangslautstärke, sowie der Gain werden über Drehregler an der Front des Geräts gesteuert.

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Die Ausstattung des Steinberg UR12 wird durch einen symmetrischen Line-Ausgang an der Rückseite, sowie durch einen Klinkenausgang für Studio Kopfhörer an der Front ergänzt. Auf der technischen Seite verfügt das Interface über eine A/D-Wandler Bandbreite von 24 bit und eine maximale Sampling-Rate von 192 kHz. Das Gerät kann erfreulicherweise auch mit Hilfe eines iPads bedient werden. In unserem Steinberg UR12 Test können wir diesem Modell eine sehr gute Ausstattung für diese Preisklasse bescheinigen, die sich vor allem an Einsteiger im Homerecording Studio richtet.

Die Verarbeitung

Wenn es um die Verarbeitung geht, gibt es kaum einen Audio Interface Hersteller, der bessere Arbeit leistet als der deutsche Hersteller Steinberg. Quer über die gesamte UR-Serie hinweg findet man ausschließlich qualitativ hochwertige Modelle, die weder Spaltmaße noch andere Ungereimtheiten bei der Verarbeitung offenbaren. Das geringe Gewicht und die kompakten Abmessungen ermöglichen einen einfachen Transport des Audio Interfaces, sodass sich das Steinberg UR12 problemlos für mobile Studios oder einfach für unterwegs eignet. Das Design ist typisch für die UR-Serie von Focusrite in schwarz-silber gehalten.

Die Usability bei diesem Gerät ist ebenfalls sehr gut, alle Aufschriften offenbaren den Sinn der einzelnen Regler und Schalter auf den ersten Blick. Die Widerstände der Drehregler sind punktgenau bemessen, sodass der Sound bis ins kleinste Detail feinjustiert werden kann. Die Oberseite des Gehäuses besteht aus Metall, während die Vorder- und Rückseite aus Kunststoff bestehen. An der Unterseite des Geräts befinden sich Gumminoppen, sodass empfindliche Oberflächen nicht verkratzen und das Interface nicht wackelt. Alles in allem bietet das Steinberg UR12 also eine sehr gute Verarbeitung.

Preis/Leistungs-Verhältnis & Fazit

In unserem Steinberg UR12 Test ist vor allem die sehr gute Soundqualität in Erinnerung geblieben. Die Klarheit des Sounds und die Möglichkeit latenzfreier Aufnahmen mit einem so kompakten und günstigen Audio Interface haben uns beeindruckt. Mit einer maximalen Abtastrate von 192 kHz, einer 24 bit A/D-Wandler Bandbreite und natürlich einer Übersteuerungsanzeige ist dieses Modell sehr gut ausgestattet. Die Leistung orientiert sich ganz klar an Einsteigern, die das Gerät als Modell für unterwegs benutzen möchten oder einfach nur Sound für YouTube Videos, Podcasts oder ähnliche Zwecke aufnehmen möchten.

Preislich ist dieses USB Audio Interface ebenfalls im Einsteiger-Bereich angesiedelt. Für knapp 100 € erhält man hier ein deutsches Produkt, das nicht nur eine hervorragende Soundqualität liefert, sondern auch sehr gut ausgestattet ist. Die Verarbeitung ist – typisch für Steinberg – hervorragend und die Funktionen überfordern selbst blutige Anfänger im Homerecording-Bereich nicht. Alles in allem können wir in unserem USB Audio Interface Test ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis attestieren, das vor allem aus der tollen Soundqualität und der sehr guten Verarbeitung in Kombination mit dem vergleichsweise günstigen Preis resultiert.

Kommentare

Markus Leermann 29. Dezember 2017 um 0:04

Ein sehr gutes Audio Interface, kann man sich nicht beschweren. Sieht optisch nicht besonders toll aus, aber das ist Geschmacksache. Die Übersteuerungsanzeige und die Vorverstärker gefallen mir bei Focusrite Audio Interface besser aber habe jetzt auch nicht direkt einen Audio Interface Test gemacht.
Gutes Interface für Einsteiger, kann ich nur wärmstes empfehlen.

Antworten

Recording_Tom 29. Dezember 2017 um 0:07

So, dann will ich meine (hoffentlich qualifizierte) Meinung als ausgebildeter Tontechnik auch mal zum besten geben:
Das Steinberg UR12 ist das kleinste Modell von Steinberg und richtet sich folglich vor allem an Einsteiger im Homerecording. Die meisten Nutzer geben bei Amazon einfach USB Audio Interface ein, lesen sich vorher nen Audio Interface Test durch oder bekommen eine Empfehlung von einem Freund. Da kommt man am Hersteller Steinberg eigentlich kaum vorbei.
Der deutsche Produzent ist bekannt für eine gute Aufnahmequalität und eine solide Verarbeitung. Diese beiden Punkte erfüllt das Steinberg UR12 meiner Ansicht nach bestens. Die magere Ausstattung ist für die meisten Nutzer zwar einfach zu wenig, insbesondere für Anfänger aber ein toller (und vor allem günstiger) Einstieg in die Welt der Tonproduktion.

Fazit: Wer gerade erst anfängt und noch Erfahrungen sammeln möchte, dabei aber nicht zu viel Geld ausgeben möchte, der macht mit diesem USB Audio Interface nichts falsch. Zuschlagen!

Antworten

BenniRam 29. Dezember 2017 um 21:48

Kein schlechtes Audio Interface, kann aber mit der Konkurrenz von Focusrite einfach nicht mithalten.
In einem Audio Interface Test würde das Focusrite Scarlett Solo (vor allem das Scarlett 2i2) gegen das Steinberg UR12 gewinnen.
Hatte sogar mal die Gelegenheit, beide zu testen – die Tonqualität ist beim Focusrite minimal besser, die Verarbeitung etwa auf gleichem Niveau.
Für Einsteiger und wer unbedingt ein deutsches Produkt will: Greift zu, das Modell ist wirklich gut. Ich würde persönlich aber lieber zum Focusrite Scarlett 2i2 greifen. Macht ach auf Grund des zweiten Combo-Inputs einfach mehr Sinn.

Grüße

Antworten

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81,01 €

Zuletzt aktualisiert am: 25. September 2018 17:50