Skip to main content

5 einfache Tipps für bessere Aufnahmen

Tipps für bessere Aufnahmen

Tipps für bessere Aufnahmen

Einfach nur irgendwelche Aufnahmen im Homestudio anfertigen? Das kann praktisch jeder. Wirklich gute Aufnahmen benötigen neben dem passenden Equipment auch das nötige Know-How. Nur so werden die Aufnahmen qualitativ wirklich gut. Die Qualität des Equipments sollte zu den eigenen Anforderungen an die Aufnahmen passen – mit einigen winzigen Tipps lassen sich jedoch sehr einfach tolle Aufnahmen anfertigen.

Dabei geht es nicht nur darum, das Equipment richtig einzusetzen! Vielmehr gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen sich die Qualität der Aufnahmen spielend leicht steigern lässt. In diesem Beitrag zeigen wir 5 einfache Tipps für bessere Aufnahmen im Homestudio.

Tipp 1: Das passende Equipment auswählen

Bereits vor dem Aufnehmen im (Homerecording)-Studio sollte man sich genug Gedanken über die passende Ausstattung des Studios machen. Wer das falsche Equipment nutzt, der hat praktisch kaum eine Chance, gute Aufnahmen anzufertigen. Insbesondere die Mikrofone sind wichtig für die Aufnahmequalität: Kondensatormikrofone und dynamische Mikrofone, Großmembran- und Kleinmembranmikrofone, USB und XLR Mikrofone – alle unterschiedlichen Bauarten und Geräteklassen haben ihre eigenen Vorteile und Nachteile.

Im Homestudio werden meist klassische Studiomikrofone genutzt. Diese Modelle sind Großmembran-Kondensatormikrofone mit XLR Anschluss. Dazu wird dann noch ein qualitativ hochwertiges Audio Interface mit USB Anschluss angeschafft. So erzielen selbst Anfänger eine gute Aufnahmequalität im Homestudio. Auch die Kosten für diese Ausstattung halten sich sehr in Grenzen.

Tipp 2: Das SetUp so gut wie möglich gestalten

Das Homestudio SetUp ist wichtig für die Aufnahmequalität, aber sie beeinflusst auch den Workflow: Je besser das Studio und die Aufnahmeumgebung eingerichtet und organisiert sind, desto effizienter kann man damit arbeiten. Dabei umfasst das SetUp nicht nur die Zusammenführung von Peripheriegeräten und Computer, sondern auch die Positionierung der Mikrofone und Instrumente im Aufnahmestudio.

Beim SetUp sollte man vor allem darauf achten, dass die Schalldämmung so gut wie möglich ausgenutzt wird. Für Gesangsaufnahmen zu Hause werden meist offene Kleiderschränke genutzt. Mikrofone sollten dabei mit dem Korb nach unten aufgehängt werden. Auch die Höhe sollte etwas zu hoch sein, sodass sich der Anwender etwas strecken muss. Das sorgt für eine kräftige und konstante Singstimme.

Tipp 3: Probeaufnahmen nicht vergessen

Am Anfang jeder Aufnahmesession sollte es genügend Probeaufnahmen geben. Vor allem im Homestudio, wo das SetUp regelmäßig weggeräumt und wieder aufgebaut wird, ändern sich die Gegebenheiten kontinuierlich. Insbesondere die Entfernung der Schallquellen vom Mikrofon ist wichtig: Hier entscheidet sich, ob die Aufnahmen übersteuern oder zu leise sind. Eine Übersteuerungsanzeige am Audio Interface kann dabei helfen, das SetUp effizienter zu gestalten und macht Probeaufnahmen bis zu einem bestimmten Punkt überflüssig.

Tipp 4: Vorsorglich leises Rauschen aufnehmen

Aufnahmen im Homestudio verbessern

Aufnahmen im Homestudio verbessern

Bereits vor, bzw. während den Aufnahmen sollte man an die Nachbearbeitung des Sounds denken. Insbesondere die Rauschentfernung ist wichtig. Diese ist selbst mit kostenlosen Programmen einfach umsetzbar – zum Beispiel mit Audacity. Hierfür wird zunächst ein Rauschmuster erstellt, das anschließend von allen Spuren gleichmäßig entfernt wird. Je genauer dieses Rauschmuster das Rauschen auf den Aufnahmen widerspiegelt, desto besser funktioniert die automatische Rauschentfernung später.

Im Idealfall werden etwa 3 – 5 Sekunden an Rauschen aufgenommen. Dafür wird einfach eine Aufnahme ohne aktive Schallquellen gestartet. Anschließend wird dieses Rauschen als Rauschmuster gewählt. So funktioniert die automatische Rauschentfernung einfach und zuverlässig.

Tipp 5: Genug Zeit zur Nachbearbeitung nutzen

Insbesondere fortgeschrittene und professionelle Nutzer im Tonstudio wissen: Die Nachbearbeitung des Sounds ist mindestens genau so wichtig wie das Aufnehmen selbst. Teilweise kann das Abhören, Abmischen und Mastern der Aufnahmen sogar noch wichtiger als das Aufnehmen sein und über die finale Soundqualität entscheiden. Hierfür sind mehrere Schritte nötig, dabei sollten jedoch ein paar einfache Regeln nicht aus den Augen verloren werden.

Zunächst wird das Rauschen und andere unerwünschte Nebengeräusche entfernt. Der Sound wird somit praktisch „bereinigt“. Anschließend werden wichtige Frequenzen, etwa Stimmfrequenzen, angehoben oder abgesenkt. Diese Vorgehensweise sorgt für die bestmögliche Tonqualität bei allen Aufnahmesituationen.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *